Geschichte von Nürnberg
Die zweitgrößte Stadt Bayerns und vierzehntgrößte Kommune in Deutschland war schon der Wohnort von Albrecht Dürer.
Heute zählt die Stadt mit 500.000 Einwohnern zu einer der bedeutendsten Industrie- und Handelsplätzen Deutschlands. Die Stadt wurde 1050 erstmals als nuorenberc (felsiger Berg) in der sogenannten Sigena-Urkunde von Kaiser Heinrich III. erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg bald bedeutsam für das Reich. Die Stadt startete einen ca. 600 Jahre dauernden Erfolgszug. So wurde sie mit dem Großen Freiheitsbrief von Friedrich III. 1219 eine freie Reichsstadt. Als dann 1356 Karl IV. die Goldene Bulle erließ, die festlegte, dass jeder neu gewählte deutsche König seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten sollte, steigerte dies die Popularität von Nürnberg weiter.
Ein weiterer Höhepunkt war das Jahr 1435. Nürnberg wurde von Kaiser Sigismund zum Aufbewahrungsort der Reichskleinodien erklärt, von der sie bis Anfang des 19. Jahrhunderts aufbewahrt wurden.
Ein großer Rückschlag traf die Stadt im Dreißigjährigen Krieg. Durch einen mehrere Jahre andauernden Stellungskrieg verlor Nürnberg einen großen Teil seiner Einwohner. Das in den 1920ern angelegte Zeppelinfeld ist bis heute gut erhalten und beherbergt seit Mai 2006 ein Dokumentationszentrum, für welches die Stadt den UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung erhielt.
1945 wurde Nürnberg durch Luftangriffe der Alliierten Streitkräfte fast vollständig zerstört. 90% der Altstadt, darunter zahlreiche Fachhäuser und historische Bauwerke gingen unwiederbringlich verloren.
Die Erholungsphase dauerte lange, aber jetzt ist Nürnberg wieder ein vielbesuchtes Touristenziel was die Stadt zu einem großen Teil dem berühmten Christkindlesmarkt zu verdanken hat.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt, mit jährlich mehr als 2 Millionen Besuchern, zählt zu den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkten in Deutschland.
Weitere Informationen finden Sie unter www.nuernberg.de

